Kino ohne Talent
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Dokumentation: Ein Tag bei Facebook



Da wir uns den Entwicklungen des Internets nicht verschließen können, haben wir seit geraumer Zeit auch einen Account bei Facebook, auf dem wir mehr oder weniger regelmäßig neue Artikel zu unserer echten Website verlinken. Mann muss die Zuschauer eben da abholen, wo sie rumsitzen.

Wir haben nun vor, mit euch ein kleines Experiment zu machen. Wir suchen dafür ein paar Freiwillige, die einen ganzen Tag bewusst bei Facebook ohne Hemmungen posten. Diese Postings wollen wir dann (mit Bildern und Kommentaren) auf die Kino-ohne-Talent-Seite packen. [mehr]


Wolfgang Wendland: Filmpreis gewonnen!


"Das Fehlende schließt einen Sinnzusammenhang mit ein. Wo nichts ist kann nichts fehlen." (W. Wendland)

Wolfgang Wendland, ein Meister der musikalischen Darbietung, ist auch anderen Gebieten wie beispielsweise dem Filmemachen sehr verbunden. Ganz in diesem Sinne sucht er immer Themen, die zu den aktuellen der Zeit zählen. Dabei scheut er sich nicht, selbst heiße Eisen anzufassen.

Ausgrenzung und Abgrenzung sind Themen, die es schon vor der Zeit gab, als die Menschen begannen von den Bäumen herunterzusteigen. Und genauso gab es auch immer Menschen, die sich um eine Integration der Außenstehenden bemühten. Relativ neu ist die Einbeziehung von körperlich und/oder geistig Behinderten ins gesellschaftliche Leben, da sie bislang immer gesondert betrachtet wurden, nie Teil der Gemeinschaft sein konnten oder durften. Diese Einbeziehung bezeichnet man auch als "Inklusion". [mehr]


bei Berlinale eingereicht: Heute bringe ich mich um!!



Während die Planungen für Tilman Borcks Erstling "The Midas Touch" auf Hochtouren laufen, haben wir still und leise "Heute bringe ich mich um!!", den zweiten Spielfilm von Felix Gerbrod, fertiggestellt und bei der Berlinale eingereicht. Dabei gab es bis zur einreichfähigen Version einen ganzen Stapel Probleme und Fehler zu beseitigen.

Nachdem die erste Testvorführung vor rund zwei Dutzend Personen zu einer riesigen Liste mit Korrekturen, inhaltlichen und logischen Fehlern geführt hatte, mussten wir zunächst einige Szenen nachdrehen und sogar eine kleine Szene neu drehen. Problematisch war das insofern, als dass wir den Zustand des Sets wiederherstellen mussten, die zur Verfügung gestellten Wohnungen hatten sich hinsichtlich der Einrichtung ein wenig verändert. [mehr]


The Midas Touch: Statisten gesucht

Es ist so weit, die Planungen für den nächsten Spielfilm laufen auf Hochtouren. Regie wird dieses Mal nicht Felix Gerbrod sondern Tilman Borck führen, der sich schon in "Filmriss!", "Heute bringe ich mich um!!" und etlichen Produktionen in Film, Funk und Fernsehen einen Namen gemacht hat.

Für die Produktion suchen wir noch nach einer ganzen Menge Statisten, die voller Freude und ohne Bezahlung im Januar und April je 1-2 Tage Zeit haben, ihr wundervolles Antlitz der Kamera zu präsentieren. Da gehörst DU selbstverständlich auch dazu! Also melde Dich bis spätestens 30. November 2014 bei uns über die Mailadresse mailto:felixthemidastouch@gmail.com oder über das Kontaktformular. [mehr]


Lesung in Berlin: Leo, der kleine Panzer



Oft wurden wir schon gefragt, wann es denn nun endlich mal eine Lesung von der Reihe "Leo, der kleine Panzer" geben würde. Jetzt freuen wir uns, euch mitteilen zu können, dass wir es geschafft haben, das Supamolly in Berlin hierfür zu gewinnen. Kommenden Sonntag wird Benny Baupunq zur besten Kaffee-und-Kuchen-Zeit die bislang entstandenen Teile der Reihe mit seiner unnachahmlichen Stimme vortragen, die ihr ja schon aus den veröffentlichen Hörbüchern kennt. Und es gibt, wer konnte es ahnen, selbst gebackenen Kuchen mit Kaffee, den ihr gegen eine (hoffentlich großzügige) Spende erwerben könnt. [mehr]


Eine Typologie: Die schwarze Szene

Wenn man heutzutage von "Gothics" spricht, meint man damit theoretisch die Grufties der 80er Jahre. Allerdings nur theoretisch, denn die heutigen Gothics haben mit den ursprünglichen Grufties nicht mal mehr den Namen gemein. Betrachtet man die aktuelle "schwarze Szene" etwas genauer, lassen sich eine Reihe von Typen feststellen, die sich im Laufe der Jahre den Grufties angegliedert haben. Dabei gibt es im Wesentlichen zwei Eigenschaften, die die Unterscheidung ermöglichen, nämlich Musik und Kleidung. Das Verhalten spielt in der Regel eine eher untergeordnete Rolle.

Schicki-Micki-Grufties
Das gruftige Leben eines Schicki-Micki-Grufties besteht zu etwa 100٪ aus der Auswahl der richtigen Kleidung. Stoffmärkte werden besucht, Schneider aufgesucht, selbst genäht, Modemagazine studiert, viel Geld ausgegeben. Ziel ist es, die biedere Optik des viktorianischen Zeitalters möglichst präzise zu imitieren. Dazu gehört selbstverständlich das gespreizte Verhalten der damaligen Zeit. Das Größte ist, wenn von irgendwem ein Foto gemacht wird. Der Schicki-Micki-Gruftie hört keine Musik.

Emos
Die (altersmäßig und historisch betrachtet) jüngste Fraktion der Gruftie-Welt besteht aus den Emos. Jugendliche von 13 bis 17 gefallen sich darin, eine bunte Mischung aus Punk-, Gruftie- und Grunge-Mode zu tragen. Extrem wichtig ist es für sie, die Haare möglichst so ins Gesicht hängen zu lassen, damit vom Gesicht nichts mehr zu sehen ist. Die Mädchen sind immer dick, die Jungs magersüchtig. Musikalisch orientiert man sich an "Screamo", so eine Art Hardcore-Punk mit Pop-Elementen. Wer über 18 ist, fliegt raus. [mehr]


Produktionsnotizen: Dienstag ist Surströmming-Tag



Surströmming ([sʉ̌ːʂtrømːiŋ]; schwedisch saurer Strömling) ist eine schwedische Fischspeise, die durch Säuerung konserviert wird. Er riecht "intensiv; faulig und stinkend". (Quelle Wikipedia)

Bei den Dreharbeiten zu "Heute bringe ich mich um" wurde nicht nur gedreht, sondern die Mannschaft muss auch verköstigt werden. Ein hungriges Teammitglied ist ein böses Teammitglied. Für gewöhnlich gab es zur Verpflegung Klassiker wie belegte Brötchen, Nudelsalat, Süßigkeiten und warme Gerichte. Manchmal aber auch Spezialitäten. Wie Surströmming. [mehr]


Jetzt amtlich: Gruppentherapie ist Schulungsvideo

Wir hatten es kaum glauben können, als wir beim täglichen Stöbern im weltweiten Netz zufällig auf der Seite wn.com einen Link zu unserer Dokumentation "Gruppentherapie - Morgenrunde in der psychosomatischen Klinik" gefunden hatten. wn.com, eine rennomierte Nachrichtenseite verlinkte unser Video zu einem Artikel über die Schön-Klinik in Bad Bramstedt.


(Screenshot von wn.com vom 28.06.2014) [mehr]


5. Hedonistischer Weltkongress: Engelsstaub



Es war das letzte Wochenende im Mai. Heidi Härterich, Ben Schranz, Felix Gerbrod und ein Crewmitglied, das lieber anonym bleiben möchte, brachen in einem überfüllten Auto in die Tiefen des Wilden Ostens auf, um einen Kurzfilm auf dem fünften Hedonistischen Weltkongress zu drehen, zu schneiden und zu premieren. Schon die Fahrt dahin endete beinahe in einer Katastrophe, als Schranz den Wagen im Graben versenkte. Erfreulicherweise gelang es den vieren mit gemeinschaftlicher Anstrengung, das Gefährt wieder auf die Straße zu bringen. [mehr]


Rezension: 45 Minuten bis Ramallah



Heute wollen wir uns mal den ersten Roman "45 Minuten bis Ramallah" von Gabriel Bornstein vorknöpfen, dessen Grundlage ein von ihm und seinem Kollegen Charlie Möller-Naß geschriebenes Drehbuch war, das letztes Jahr vom deutsch-iranischen Filmregisseurs Ali Samadi Ahadi verfilmt wurde. Bornstein konnte uns schon mehrfach bei unseren Projekten beraten, also gucken wir uns jetzt mal an, was er so schreibt.

Der palästinensischstämmige Held der Geschichte Rafik lebt in Berlin und arbeitet in einem Restaurant. Als er widerwillig auf der Hochzeit seines Bruders in Ost-Jerusalem zu Besuch ist, stirbt sein Vater an einem Herzinfarkt. Er und sein von ihm nicht sonderlich geschätzter Bruder machen sich auf, ihrem Vater den letzten Wunsch zu erfüllen, in Ramallah im Palästinensergebiet begraben zu werden. Auf dem Weg kommen sie in Konflikt mit den unterschiedlichsten Gruppen von Israelis und Palästinensern, die ihre ganz eigenen Ziele verfolgen. Mehr zur Handlung wollen wir nicht verraten, sonst ist's ja nicht mehr spannend. [mehr]


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