Kino ohne Talent
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Ein Kurzfilm von Heidi Härterich: Heucheli

28.06.2016 - 14:08 von Redaktion



Es geschafft, der lange erwartete Film unserer Mitarbeiterin Heidi Härterich, die an der Leuphana-Universität in Lüneburg Digitale Medien studiert, ist fertig. Herausgekommen ist ein Spot, der es in sich hat.

Es wird die Frage aufgeworfen, ob der "gute Zweck" alle Mittel zu dessen Umsetzung erlaubt oder ob es Grenzen gibt, die man als kritischer Filmemacher nicht überschreiten sollte. Steht Tierschutz über Menschenrechten? Wie verpackt man eine Botschaft so, dass jeder sie versteht und keiner mißversteht?

Schauen wir ihn uns an:



Heidi Härterich schreibt dazu in ihrer Reflexion:
"Als fertige Produkt ist „Heucheli“ einen ausdrucksvollen Spot geworden. Allerdings war das Botschaft komplex und für die Studentengruppe eine Herausforderung es durch Film durch zu kommunizieren. Die meisten Zuschauern haben es verstanden, aber leider nicht alle.

Die Regie der Seminargruppe bestand gleichzeitig aus diejenige Studenten, die das Drehbuch zu dem Spot „Heucheli“ geschrieben haben. Dieses war mit Absicht in der Hoffnung, dass die Studenten, die am besten das Drehbuch vertraut sind, können am besten es auf das Leinwand zum Leben bringen.

In den Spot, ist ein nur scheinbare nachhaltige Organisation wegen ihrer Verwendung frauenfeindlichen Werbungen kritisiert. Die Organisation, die sie als Beispiel dargestellt haben, war ein unbenannten Tierschutz/Vegane Organisation. Es war die Studentengruppe bewusst, dass Teilnehmer ähnliche Organisationen sehr stark an ihre Lebensstil glauben, aber genau deswegen wollte die Studenten sie auf die heuchlerisch Gerechtigkeitsideal solche Organisationen aufmerksam machen.

Leider haben manche Zuschauer des Filmes, die aktiv in solche Tierschutz/Vegane Organisationen sind, die dargestellte Kritik als pure Attacke gegen ihn und ihre Lebensstil verstanden. Diese war nicht der Absicht des Spots. Die Studentengruppe hätten einen anderen „nachhaltige“ Organisation als Beispiel nehmen könnten damit solche negative falsche Interpretationen nicht gemacht würden. Es war ein Risiko, dass vor dem Dreh des Spots bewusst war, aber die Gruppe hat sich entscheiden es trotzdem wie geplant zu filmen.

Anderen Zuschauern haben den Spot als das Gegenteil interpretiert, nämlich dass es einen Art Werbung fürs Tierschutz war. Solche Zuschauern haben die dargestellte Kritik nicht verstanden. Dieses wurde die Gruppe erkannt durch Gespräche, wo solche Zuschauern es explizit genannt haben.

Es fiel die Studentengruppe sehr schwer ein, ein passendes Text, der das gesamte große Botschaft des Spots, in nur weniger Wörter zu erfassen. Sie haben mehrere Ideen Entworfen und dann wieder ersetzt. Es wurde bei der Gruppe entschieden, einen Satz und eine zusätzliche Definition des Wortes „Hechelei“ am Ende des Films hinzufügen. Damit sollte die Botschaft des Spots das Publikum besser klar gemacht werden. Anhand die Verwirrung manche Zuschauern, hat die Texte leider nicht die gewünschte starke Aussagekraft.

Wobei nicht alles ist für die Studenten wie geplant gelaufen, vieles hat sich wohl gelungen. Die stärkste Bilder des Spots waren erfolgreich durchgesetzt. Als der Film zum ersten mal in der große Diskussionsrunde des Seminars dargestellt wurde, glaubten vielen Studenten ihn sei zu auffällig, zu drehen. Eine Schauspielerin zu finden, die sich Nacht in einer Käfig hineinquetscht war für viele in den Seminar nicht vorstellbar. Trotzdem haben die Studentengruppe sich entscheiden es durchzuführen. Die Produktionsteam, nach viele Arbeit, Zeit, und Suchen, hat eine passende Schauspielerin bereit für den Job gefunden. Das Bild von ihr, allein in der Käfig in einen dunkle Studio war genauso ausdrucksvoll wie die Gruppe es vorgestellt haben. Hätte die Studenten sich für eine einfache Weg entschieden, hätten sie ein angezogene Frau ohne Käfig gefilmt, hätte diese Szene, und dafür den gesamte Spot keine große Eindruck gelassen.

Die Studentengruppe hat das geschafft, was anderen Studenten für unmöglich hielten. Sie mussten zwar viel zusammenarbeiten um neues zu lernen und Problemen zu lösen, aber am Ende haben sie einen herausfordernd, gespielten Spot erfolgreich ausgedacht, geschrieben, produziert, gedreht, geschnitten und präsentiert."


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